Games Engineering Bachelor Program

FAQ für Studieninteressierte

Auf dieser Seite sind FAQ für Studieninteressierte für Fragen, die vor Beginn des Studiums auftreten, gesammelt. FAQs zum bereits begonnen Studium finden Sie im FAQ für Studierende.

Wir bemühen uns sehr um die Richtigkeit der Angaben auf dieser Seite. Trotz sorgfältiger Überarbeitung übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Informationen in den FAQ, welche als Kommentare und unverbindliche Hinweise zu verstehen sind. Falls Sie Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Service haben, teilen Sie uns diese bitte mit.

Anforderungen
Anrechnung
Ausland
Beruf
Bewerbung
Doppelstudium
Expo
Fachgebundene Hochschulreife
Fristen
Frontalunterricht
Game Design
Game Labs
Hardware
Höheres Semester
Höherstufung
Individualität
Inhalte
Kursgröße
Numerus Clausus (NC)
Perspektiven
Programmieren
Programmiersprachen
Projektkurse
Quereinsteiger
Schwerpunkte
Studiengangswechsel
Studienleistungen
Teilnehmer
Teilzeit
Vorkenntnisse
Vorkurse
Wirtschaft
Zulassung

Wir empfehlen dringend die Teilnahme am Vorkurs Informatik und empfehlen die Teilnahme am Vorkurs Mathematik, siehe hierzu die Informationen zu den Vorkursen und dem MINT-Tag. Diese Vorkurse finden in je 7-tägigen Blöcken in der Regel Ende September, Anfang Oktober statt. Eine Teilnahme ist jedoch nicht verpflichtend. Im genannten Zeitfenster wird zudem ein MINT-Tag angeboten, bei dem Sie über Ihr Studium informiert und Ihnen die Möglichkeit geboten wird, sich gegenseitig kennenzulernen.

Das Curriculum ist so konzipiert, dass zum Studienstart keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt werden. Die Programmiervorkurse sind nicht Teil des Curriculums.

Das Studium ist ein Vollzeit-Studium (der Informatik) und sollte auch als solches behandelt werden. Es besteht jedoch im Allgemeinen keine Anwesenheitspflicht.

Die GameLabs sind reine Projektkurse und stellen mit ca. 10 ECTS / Semester fast ein Drittel der Studienleistung. In diesem Rahmen legen wir viel Gewicht auf individuelle Schwerpunktsetzung und persönliche Entfaltung.

Darüber hinaus gibt es eine ausgewogene Mischung aus Frontal- und Projektkursen, je nach Wahl der Studierenden.

Vorrangig werden an Programmiersprachen C++ und C# in Unterricht und Projekten verwendet, aber - problemabhängig - auch viele weitere, wie Python, Java, JavaScript, oder auch R.

Das Curriculum ist so konzipiert, dass zum Studienstart keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt werden.

Wir empfehlen zum leichteren Start in das Studium die Teilnahme an den Programmiervorkursen, jedoch sind diese Vorkurse nicht Teil des Curriculums also auch nicht Voraussetzung für folgende Veranstaltungen.

Mehr dazu auf den Seiten zu Vorbereitungskursen.

Die Auswahlgrenzen und Wartezeitregelungen für den Studiengang Games Engineering (“Numerus Clausus”, “NC”) werden jährlich, retrospektiv auf den Seiten der Studierendenkanzlei bekannt gegeben.

Beachten sie: Die tatsächlichen Werte hängen von den Noten der jeweiligen aktuellen Bewerber und der Zahl der verfügbaren Studienplätze ab.

Im Studiengang Games Engineering werden jedes Wintersemester 60 Studierende (Stand 2020) zugelassen. Es stehen mehrere Labore und Computer-Pools zur Verfügung, die i.a. von 8 - 21 Uhr entweder frei zugänglich oder reservierbar sind. Für Tutorien zielen wir auf Gruppengrößen von etwa 20 Studierende ab. Ein Großteil der Arbeit findet in individuellen Kleingruppen statt (1 - 3 Personen). Vorlesungsgrößen variieren stark, da gemeinsame Grundvorlesungen (bspw. Mathematik für Informatiker) mit über 100, individuelle Wahl(pflicht)fächer auch mit unter 10 Teilnehmern angeboten werden.

Der Kern des Studiengangs sind drei, jeweils zwei Semester lange Game Labs. In diesen dürfen unsere Studierende in Teams oder individuell ein Projekt konzipieren, umsetzen, evaluieren, und präsentieren. Dabei werden Ihnen die Konzepte und Fähigkeiten beigebracht, den gesamten Prozess der Spieleentwicklung aus technischer, inhaltlicher, und theoretischer Sicht zu begehen.

  • Im ersten Jahr wird ein Spiel unter Nutzung von aktuellen Game Engines (Industriestandard) erstellt.
  • Im zweiten Jahr werden diese Game Engines von den Studierenden um Plugins erweitert, die Arbeitsprozesse unterstützen oder die Leistungsfähigkeit der Software steigern.
  • Im dritten und letzten Jahr entwickeln Studierende eine eigene Game Engine von Grund auf - mit einem selbstgewählten Schwerpunkt.

Dadurch versetzen wir Studierende in die Lage, die Zusammenhänge und technischen Herausforderungen sowohl aus der Perspektive eines Spieleschaffenden wie aus der Sicht des Softwareentwicklers zu verstehen.

Wir haben jährlich zwei große Outreach-Veranstaltungen, bei denen Studierende Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen können. Im Sommer findet die Human, Computer, Games & Informatics EXPO statt, auf der Studierende u.a. der Studiengänge Games Engineering, Mensch-Computer Interaktion und Informatik Ihre aktuellen Projekte vorstellen sowie im Messe-Stil mit Firmen Netzwerken können. Im Frühjahr gibt es eine digitale Online-Streaming Veranstaltung auf Twitch, bei der die Studierenden vor internationalem Publikum präsentieren können.

Wir pflegen Kontakte mit lokalen und internationalen Unternehmen wie Ubisoft BlueByte, HandyGames, THQ Nordic, Autodesk, Gentle Troll, PixelManiacs.

Man kann sich jedes Wintersemester neben dem 1. Fachsemester auch auf das 3. und 5. Fachsemester bewerben. Games Engineering ist in allen Fachsemestern zulassungsbeschränkt. Die Bewerbung erfolgt analog zum regulären Verfahren, d.h. auch hier ist der Bewerbungsschluss jeweils der 15. Juli.

Allerdings kann man in den höheren Fachsemestern grundsätzlich erst dann zugelassen werden, wenn die Zahl der immatrikulierten Studierenden sowohl die festgesetzte Gesamtkapazität im kompletten Studiengang (1. bis 6. Fachsemester) als auch im entsprechenden Fachsemester unterschreitet.

Weitere Informationen zur Bewerbung für ein höheres Fachsemester sind auf den Seiten der Studierendenkanzlei zu finden.

Prinzipiell nein. Es stehen zwei Rechenpools mit je 20 Hochleistungesarbeitsplätzen insbesondere für Studierende des Games Engineering zur Verfügung. Weiterhin gibt es Laborräume mit besonderer Ausstattung, beispielsweise für die Entwicklung mit Virtual Reality Hardware wie der Oculus Quest oder HTC Vive.

Generell gilt, dass zur Spieleentwicklung mindestens die gleichen Hardwareanforderungen bestehen wie auch für das Spielen selbst.

Das Wort Engineering im Titel ist Programm!

Es muss ausdrücklich betont werden, dass Games Engineering ein Informatik[!] Studium ist. Der Studiengang besteht zu einem großen Teil aus Informatik- und Mathematik-Vorlesungen. Auch in den Game Labs lernen Sie von Anfang an vertieft zu programmieren.

Der Studiengang hat keinen Schwerpunkt Design, wie vergleichbare “Game Design”-Studiengänge.

Analog zum Studiengang Informatik ergeben sich für das Studium Games Engineerung aktuell folgende fachgebundene Zugangswege:

  1. Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife Fachoberschule/Berufsoberschule - Fachrichtung Technik, oder
  2. zweisemestriges FH-Studium und Nachweis von 60 ECTS im FH-Studiengang Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Mathematik.

Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der Studierendenkanzlei.

Es findet für zulassungsbeschränkte Studiengänge (also auch Games Engineering) im allgemeinen eine Höherstufung statt, wenn bei der Einschreibung in das erste Fachsemester anrechenbare oder angerechnete Leistungen vorliegen.

Hierüber entscheidet jedoch der Prüfungsausschuss im Einzelfall mit Blick auf den daraus resultierenden Studienverlauf. Sie können, wenn Sie einmal eingeschrieben sind, die Anrechnung bereits erbrachter Leistungen beantragen.

Weitere Informationen finden sie auch auf den Seiten der Studierendenkanzlei.

Ein Doppelstudium ist grundsätzlich möglich, es bedarf jedoch der Genehmigung durch die Fachstudienberatung Games Engineering. Genauerer Informationen zum Doppelstudium finden Sie hier.

Eine Bewerbung für den Studiengang Games Engineering ist nur zum Wintersemester möglich. Die Frist dafür ist der 15. Juli jeden Jahres.

Zur Prüfung und Genehmigung der Anrechnung von Studienleistungen, welche außerhalb des Bachelor Games Engineering erbracht wurden, füllen Sie bitte das offizielle Formular zur Anrechnung von Studienleistungen aus und reichen dieses über den Fachstudienberater Games Engineering B.Sc. beim Prüfungsausschuss Games Engineering ein.

Beachten Sie hierbei: Der Antrag ist unverzüglich bzw. spätestens innerhalb des ersten Studiensemesters nach dem Studiengangwechsel bzw. nach der Rückkehr an die JMU einzureichen. Danach ist eine weitere Anrechnung aus diesem Wechsel/Auslandsaufenthalt ausgeschlossen.

Informationen zum Studiengangswechsel finden Sie auf den Seiten der Studierendenkanzlei.

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